„Nicht nur reden, endlich machen! – DAS braucht Hagen! Hagen braucht die FDP!“

Die FDP steht für eine konsequente, ehrliche Sparpolitik. Wir wollen den Haushalt nicht nur ausgleichen, sondern uns auch endlich an den Schuldenabbau machen. Statt immer weiter an der Steuerschraube zu drehen, fordern wir echte Einsparungen – auch bei der Politik selbst.

Hagen braucht eine mutige Stadtentwicklung! Wir fordern die Ausweisung neuer Gewerbeflächen und wollen innovative Unternehmen anlocken und nicht ungeprüft abblocken (z.B. Cargo-Beamer).

Wir begreifen den demographischen Wandel als Chance. Unsere Stadt muss deshalb für Neubürger attraktiver werden. Die FDP fordert, modernen und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und günstige Kauf-Grundstücke anzubieten.

Die FDP streitet für talentgerechte Bildungsangebote und verantwortungsvolle Inklusion. Wir wollen die Schulvielfalt in unserer Stadt erhalten und Inklusion vorantreiben, ohne das Förderschulangebot gänzlich abzuschaffen.

Hagen braucht Gemeinsamkeit! Wir nehmen Parallelgesellschaften nicht hin, sondern stehen für eine gezielte Sprachförderung sowie einen verbesserten Zugang zum Arbeitsmarkt für Menschen mit Migrationshintergrund.

Wir wollen die Vielfalt in Kultur und Sport erhalten. Unser Theater braucht endlich Planungssicherheit. Unsere Breitensportler dürfen wir nicht weiter belasten.

DAS braucht Hagen! Hagen braucht die FDP.



Endlich ehrlich sparen! – DAS braucht Hagen!

Hagen hat 1360 Millionen Euro Schulden. Das ist eine schier unvorstellbar hohe Summe. 

Obwohl die Ernsthaftigkeit der Lage eigentlich auch allen politischen Mitbewerbern klar sein müsste, hat es in den vergangenen Jahren im Hagener Rat keine Mehrheit für ehrliche Sparbemühungen gegeben. Stattdessen lag das jährliche Defizit weiterhin zwischen 130 und 160 Millionen Euro. Es wurde nicht viel mehr erreicht als – bei Grundsteuer B und Gewerbesteuer - immer weiter an der Steuerschraube zu drehen. Für echte Einsparungen fehlte den anderen Parteien der Mut. 

Die FDP hat als einzige Partei immer wieder auf echte Einsparungen gedrängt. Sie hat mehr Einsparvorschlägen zugestimmt als alle anderen Fraktionen im Hagener Rat und immer wieder angeregt, auch bei der Politik selbst den Rotstift anzusetzen. Das wollen wir weiter tun! 

Hagen leidet unter dem demographischen Wandel. Unsere Bevölkerung wird nicht nur älter, sondern wir werden auch künftig immer weniger Einwohner haben. Schon aus diesem Grund müssen wir uns von alten Zöpfen trennen. Mag das ein oder andere auch lieb gewonnen sein – mit immer weniger Menschen können wir unsere bisherige Infrastruktur nicht finanzieren. 

Aufgrund seiner Schuldenlast ist Hagen schon jetzt seiner Selbstbestimmung an vielen Stellen beraubt. Wenn wir so weiter machen, können unsere Kinder nur noch auf den Schuldenbergen der Vorgängergenerationen spielen, aber ihre Stadt nicht mehr selbst gestalten. Liberale sehen sich in der Verantwortung nachfolgenden Generationen Chancen in einer lebenswerten Stadt zu schaffen. 

Unser Ziel ist es, uns mit Tatkraft auch an den Schuldenabbau zu machen. Die Zinslast ist schon jetzt – obschon die Zinssätze auf einem Rekordniedrigstand sind – beengend. Bei steigenden Zinsen wird die Haushaltsplanung vollends aus den Fugen geraten. Unsere politischen Mitbewerber scheinen das Risiko zu ignorieren und werden sich vermutlich völlig überrascht zeigen, sobald die Zinslast steigt. Wir wollen schon jetzt Vorsorge treffen. Auch aus diesem Grund müssen wir mehr einsparen als aktuell zwingend nötig ist – alles andere wäre verantwortungslos!

Aber Hagen braucht keine leeren Sparversprechungen, sondern politische Vertreter, die die Probleme auch tatsächlich anpacken und konkrete Vorschläge haben. Wir wollen nicht schwarzmalen, sondern durchstarten!

 

Wir fordern:

 

  • Einsparungen in allen Bereichen – auch bei uns selbst! 

Das heißt zum Beispiel eine Reduzierung der Ratssitze entsprechend der gesunkenen Einwohnerzahl, die Kürzung der Fraktionszuwendungen, die Reduzierung der Ausschusszahl, die Neustrukturierung der Stadtbezirke und die Abschaffung der zweiten stellvertretenden Bezirksbürgermeister. Beim Spitzenpersonal im Konzern Stadt (Geschäftsführer und Vorstände der städtische Tochtergesellschaften sowie der Sparkasse) sind die Bezüge bei Neu- oder Folgeverträgen abzusenken.

 

  • Eine mutige Überprüfung aller durch die Stadt bewältigten Aufgaben auf Notwendigkeit, Effektivität und Angemessenheit! 

Auch Serviceleistungen für die Bürger und Ausgaben im Sozialbereich in Frage zu stellen, gehört dazu, wenn wir etwas erreichen wollen. Wir sind für die Stärkung des zentralen Bürgeramts, mit bürgerfreundlichen Öffnungszeiten und angepasster EDV-Technik und sehen keine Notwendigkeit darin, Landesaufgaben (wie z.B. Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen) städtisch zu subventionieren. 

 

  • Ein schlüssiges Personalentwicklungskonzept! 

Das Personal wurde in den einzelnen Verwaltungsbereichen pauschal gekürzt. Die Fluktuation trifft die einzelnen Bereiche mehr zufällig. Diese Zufälligkeiten gilt es in einen gesteuerten Prozess zu überführen, um mit einer reduzierten Mitarbeiterzahl die erarbeiteten Prioritäten zu bewältigen. Neben einer Nichtwiederbesetzung frei werdender Stellen und Einsparung der entsprechenden Sachkosten bedarf es begleitender und langfristiger Qualifizierungsmaßnahmen, damit die Verwaltung funktioniert. Eine Stadt mit weniger Einwohnern braucht auch weniger Mitarbeiter!

 

  • Eine strikte Kontrolle der Verwaltung! 

Die besten Sparbeschlüsse bringen nichts, wenn sie hinterher nicht oder nur halbherzig umgesetzt werden. Ausreden, warum etwas nicht geht, lassen wir nicht gelten! Unter anderem hat die verspätete Schließung von nicht mehr benötigten Schulen die Stadt Millionen gekostet.

 

  • Einnahmeerhöhungen ohne Steuererhöhungen! 

Immer höhere Grundsteuern verschrecken Familien, sich in Hagen niederzulassen oder hier zu bleiben. Immer höhere Gewerbesteuern verschrecken Investoren. So werden in Hagen keine Arbeitsplätze geschaffen. Eine investitions- und familienfreundliche Standortpolitik ist die beste Haushaltspolitik! Wenn neue Firmen angesiedelt werden, steigt die Gewerbesteuer auch ohne Erhöhung der Hebesätze. 

 

  • Transparenz und Mitbestimmung statt Hinterzimmersparpolitik! 

Wir wollen die Ideen unserer Bürger aufnehmen und haben deshalb bereits in der letzten Wahlperiode auf die Einführung eines Bürgerhaushalts und das Live-Streaming von Ratssitzungen gedrängt. Wir möchten, dass alle Hagenerinnen und Hagener dabei mithelfen können, unseren Haushalt wieder auf Vordermann zu bringen und verfolgen können, was im Rat geschieht! 

 

DAS braucht Hagen! Hagen braucht die FDP.  


Eine mutige Stadtentwicklung! – DAS braucht Hagen!

Hagen ist eine der verkehrsgünstigst gelegenen Städte in Nordrhein-Westfalen. Unsere zentrale Lage sowie unsere Anbindungen an das Autobahn- und Schienennetz sind hervorragend. Hieraus ergeben sich vielfältige Chancen ¬– die es aber auch zu nutzen gilt! 

Unser Straßennetz ist leider vielerorts in einem katastrophalen Zustand und bedarf dringend einer Sanierung. Als Gegenleistung für hohe Gewerbe- und Grundsteuern schuldet die Stadt Hagen den Bürgern und Unternehmen trotz ihrer finanziellen Lage eine gesunde und wirtschaftsdienliche Infrastruktur. Der bestehende Generalverkehrsplan ist aus Sicht der FDP völlig überholt und dringend aktualisierungsbedürftig. 

Wir wollen, dass sich künftig bestehende Unternehmen in Hagen weiter entwickeln können und möchten neue Gewerbetreibende mit offenen Armen empfangen. Anders als viele unserer politischen Mitbewerber im Rat der Stadt reagieren wir auf Anfragen von Investoren mit Wohlwollen statt mit einem reflexartigen „Nein“. 

Das Angebot an Industrie- und Gewerbeflächen in Hagen bleibt aber seit Jahren hinter dem Bedarf zurück. Da der neue rot-grüne Landesentwicklungsplan wohl keine neuen Gewerbeflächen zulassen wird und auch jüngst neu erschlossene Flächen, wie zum Beispiel am Böhfeld endlich sind, sind die vorhandenen Gewerbeflächen umso wertvoller. Wir müssen deshalb stets gut überlegen, wofür wir unsere noch verfügbaren Flächen nutzen wollen, um unsere Stadt zukunftsfähig aufzustellen. 

Der Hagener Hauptbahnhof spielt eine ganz zentrale Rolle. Nachdem die Hagener FDP jahrzehntelang für den Bau der Bahnhofshinterfahrung gestritten hat, geht es nun endlich voran. Ende 2014 wird der erste Bauabschnitt fertig gestellt. Hier müssen wir weiterhin die richtigen Weichen stellen, damit unser Großprojekt zu einem städtebaulichen und verkehrlichen Erfolg wird. Wir wollen einen Bahnhofsbereich ohne Verkehrschaos und Staus, bessere Luftqualität und gleichzeitig umliegende Gewerbeflächen wieder aktivieren. 

Zu einer modernen Stadt und einem zeitgemäßen Stadtentwicklungskonzept gehören 

für uns aber auch eine Versorgung aller Menschen und Unternehmen in Hagen mit schnellem Internet. 

 

Wir fordern:

 

  • Hervorragende überörtliche Verkehrsanbindung sichern und verbessern!

Wir kämpfen gegen jede weitere Ausdünnung der Fernzugstrecken über Hagen – unsere sehr guten IC- und ICE-Anbindungen müssen bestehen bleiben. Für unsere Anbindung über Fernstraßen ist ein Lückenschluss der A 46 bei Hemer längst überfällig.

 

  • Generalverkehrsplan auf den aktuellen Stand bringen!

Der neue Generalverkehrsplan muss gemeinschaftlich mit den Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet werden. Er muss nicht nur die Bahnhofshinterfahrung mit einbeziehen und dem Sanierungsstau unserer Straßen begegnen, sondern auch die finanziellen Möglichkeiten der Stadt beachten. Hierbei ist uns auch ein Radwegekonzept ein zentrales Anliegen. Insbesondere ist aber auch vorrangig ein großflächiges LKW-Routenkonzept zu erstellen, das bereits frühzeitig den Schwerlast-Verkehr möglichst konfliktarm zu den jeweiligen Gewerbegebieten führt und unsere Umwelt schont. 

 

  • Innovationen anlocken – nicht abblocken!

Wir wollen echte Innovationen, wie etwa den Cargo-Beamer, nach Hagen holen und uns so den Ruf einer technologiefreundlichen und zukunftshungrigen Stadt erarbeiten.

 

  • Weitere Industrie- und Gewerbegebiete ausweisen!

Um als Wirtschaftsstandort überleben zu können, müssen wir nicht nur in Planung befindliche Flächen konsequent nutzen, sondern auch weitere Industrie- und Gewerbeflächen ausweisen. Dazu gehört auch die Überprüfung vorhandener Industriebrachen.

 

  • Landesentwicklungsplan NRW stoppen!

Eine Verabschiedung des Landesentwicklungsplanes in der sich derzeit abzeichnenden Form muss im Landtag gemeinsam mit Verbündeten anderer Städte verhindert werden, damit Hagen eine Chance hat, sich weiterzuentwickeln. 

 

  • Gewerbeflächen nicht für Einzelhandel verschwenden!

Statt auf Discounter auf der grünen Wiese setzen wir auf Industrie- und Logistikunternehmen, die langfristig Arbeitsplätze schaffen. Nahversorgung, insbesondere also Lebensmittelgeschäfte, gehören für uns – auch vor dem Hintergrund der optimalen Versorgung einer älter werdenden Bevölkerung – wieder vermehrt in die Wohngebiete.

 

  • Hagener Hauptbahnhof auf der Rückseite erschließen!

Der Bahnhof muss einen rückwärtigen Zugang erhalten. So wird ein Verkehrschaos vermieden und ein leichteres Anfahren des Bahnhofs erreicht. Über Kurzzeitparkplätze (Kiss&Ride) soll das Absetzen am und Abholen vom Bahnhof endlich problemlos möglich werden. Außerdem wollen wir Bussteige für Fern- und Reisebusse schaffen.

 

  • Breitbandanschlüsse in allen Stadtteilen!

Das Breitbandnetz muss alle Stadtteile gleichermaßen erreichen. Es ist nicht hinnehmbar, dass in einer Großstadt wie Hagen nicht alle Firmen und Privathaushalte über eine zeitgemäß schnelle Internetverbindung verfügen. Hier besteht beispielsweise in Tiefendorf und Berchum dringender Nachholbedarf.

 

DAS braucht Hagen! Hagen braucht die FDP.  


Wandel als Chance begreifen! – DAS braucht Hagen!

Die Bevölkerung wird immer älter, die Geburtenrate stagniert auf niedrigem Niveau. Aus unserer Stadt ziehen mehr Menschen fort als Neubürger hinzukommen. 

So weit, so traurig. Während unsere politischen Mitbewerber sich nun damit begnügen zu jammern, wollen wir die Situation als Herausforderung, als Chance begreifen, die genutzt werden muss. 

Unsere Stadt muss für Neubürger attraktiver werden! 

Um auch junge Menschen für einen Umzug nach Hagen zu begeistern, brauchen wir in Hagen neue Arbeitsplätze und entsprechende Qualifizierungsangebote. In Zeiten des Fachkräftemangels muss zudem in ganz Deutschland eine Willkommenskultur für ausländische Fachkräfte geschaffen werden, für die wir mit unserer Stadt beispielhaft sein wollen. 

Damit junge Menschen auch tatsächlich in unsere Stadt ziehen, müssen wir außerdem modernen und vor allem bezahlbaren Wohnraum schaffen. Darüber hinaus sind ausreichend günstige Kaufgrundstücke für Einfamilienhäuser zur Verfügung zu stellen. 

Auch das öffentliche Personnahverkehrsangebot darf nicht weiter eingeschränkt werden. Wir wollen jungen Menschen ermöglichen, Arbeitsplätze oder Schulen leicht mit dem Bus zu erreichen, aber auch aktiven, mobilen Senioren, die nicht mehr Auto fahren, zu notwendigen Einkäufen oder zu Theater- oder Konzertbesuchen in die Stadt zu gelangen. 

Die Zahl der pflegebedürftigen älteren Menschen wird weiter ansteigen. Insbesondere verzeichnen wir immer mehr Demenzerkrankungen. Viele opfern sich für die Pflege ihrer Familienangehörigen völlig auf oder wählen teure Pflegeeinrichtungen. Das eine, richtige und optimale Konzept zur Betreuung pflegebedürftiger Menschen gibt es für uns Liberale nicht. Das System Pflege und Betreuung muss in Hagen in weiten Bereichen neu zum Wohle unserer älteren Mitbürger gedacht werden. Wir möchten Pflegebedürftigen und ihren Familien aber ermöglichen, aus einem vielfältigen Angebot die für sie beste Versorgung auszuwählen. Wenn eine Pflege zu Hause erfolgen soll, muss eine flexible und kurzfristig verfügbare Unterstützungsmöglichkeit gegeben sein. Auch Mehrgenerationen-Wohngemeinschaften können eine Lösung sein, in der die Pflegebedürftigen auch selbst noch einen Beitrag zur Gemeinschaft leisten können. 

Da wir in Hagen schon jetzt einen Mangel an Krankenhausbetten im internistischen Bereich haben, ist ein weiterer Abbau, wie ihn die rot-grüne Krankenhausplanung in Nordrhein-Westfalen vorsieht, nicht hinnehmbar.

 

Wir fordern:

 

  • Der Jugendarbeitslosigkeit den Kampf ansagen!

In einer konzertierten Aktion müssen die Bundesagentur für Arbeit, Jobcenter und die Stadt Hagen gemeinsam mit Hagener Unternehmen insbesondere gegen die bestehende Jugendarbeitslosigkeit vorgehen. 

 

  • Eine Willkommenskultur schaffen!

Das Anwerben ausländischer Fachkräfte ist eine Chance. Hagen muss hier mit gutem Beispiel vorangehen, ein Willkommenskonzept für ausländische Fachkräfte entwickeln und Hagener Unternehmen bei der Anwerbung von ausländischen Fachkräften zur Seite stehen. 

 

  • Modernen und bezahlbaren Wohnraum schaffen!

Wohnraum muss modernisiert und den heutigen Bedürfnissen angepasst werden. Er muss bezahlbar bleiben. Zu berücksichtigen sind auch neue kreative Lösungen für pflegebedürftige ältere Menschen (z.B. Wohngemeinschaften) Wohnungsbaugesellschaften, Vermieter, Stadt Hagen und Wohlfahrtsverbände müssen zusammen arbeiten.

 

  • Günstige Kaufgrundstücke anbieten!

Es müssen Baugebiete insbesondere für Einfamilienhäuser ausgewiesen werden. Das Angebot muss auch gegenüber Preisen in den umliegenden Gemeinden konkurrenzfähig sein. 

 

  • Keine weiteren Einschränkungen des ÖPNV!

Mit dem ÖPNV müssen alle Stadtteile gut erreichbar sein. Eine weitere Ausdünnung wird von der FDP nicht zugelassen. Niemand sollte mehr als 10 Minuten Fußweg zu öffentlichen Verkehrsmitteln haben.

 

  • Krankenhausbetten nach den Bedürfnissen ausrichten!

Kein weiterer Abbau von Krankenhausbetten wie es Krankenhausplanung in NRW vorsieht. Die rot-grüne Planung muss gemeinsam mit anderen Gemeinden, in denen auch schon jetzt ein Mangel herrscht, verhindert werden. 

 

DAS braucht Hagen! Hagen braucht die FDP.


Talentgerechte Bildungsangebote und verantwortungsvolle Inklusion! – DAS braucht Hagen!

Bildung ist ein Bürgerrecht! Jedes Kind hat an ein Recht auf Bildung – und zwar unabhängig von ethnischer und sozialer Zugehörigkeit. Dieses Recht beginnt und endet nicht an der Schultür, sondern gilt lebenslang. 

Wir Liberale stehen für individuelle und talentgerechte Förderung jedes Einzelnen. Gerade bei bildungsfernen Familien – völlig egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund – wollen wir besonders hinschauen. 

Bereits im Kindergartenalter sind insbesondere soziale Kompetenzen als Basis für spätere Bildungschancen zu vermitteln. Ein vielfältiges Angebot an Betreuung für Unter- und Über-Dreijährige muss zudem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in unserer Stadt sichern.

Schulen sind für uns Lern- und Lebensraum zugleich. Im Fokus jeder Schuldebatte stehen für uns Liberale das Kindeswohl und der Elternwille. Wir müssen festhalten, dass es in Hagen im Jahr 2011 noch 9.200 Grundschüler gab, im Jahre 2018 werden es wohl weniger als 6.000 Grundschüler sein. Ähnlich ist die Entwicklung in der Sekundarstufe I. Dort gehen die Schülerzahlen von 13.000 auf 8.000 zurück. Die stark rückläufigen Schülerzahlen bieten die Chance, die Hagener Schullandschaft völlig neu zu gestalten. Wir streiten für qualitative Verbesserungen, bevor wir über Standortschließungen diskutieren und möchten jedem Kind eine bestmögliche Förderung nach seinen Neigungen ermöglichen. Statt ideologiegeleiteter Gleichmacherei auf Einheitsschulen setzen wir Liberale auf eine breite Schulvielfalt. Die Umfrage zur Gründung der Sekundarschulen hat uns bestärkt, dass ein differenziertes Angebot weiterführenden Schulen auch dem Elternwillen in unserer Stadt entspricht.

Wir stehen für gerechte Chancen und volle Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Inklusion fängt nicht bei Schule an und hört nicht mit Schule auf. Wir wollen Kindern mit Behinderungen in unseren Kindertagesstätten und Schulen sowie auf ihrem weiteren Lebensweg beste Voraussetzungen für eine optimale Bildung, Betreuung und Förderung schaffen. Wir müssen aber auch festhalten, dass unsere Stadt nicht wieder auf den Kosten einer Landesaufgabe sitzen bleiben darf. Wir werden die Finanzierung durch das Land Nordrhein-Westfalen konsequent einfordern! 

 

Wir fordern:

 

  • Eine gezielte Förderung zur Teilhabe an Bildung!

Damit alle Bevölkerungsgruppen gerechte Chancen in unserer Gesellschaft haben, muss ein Konzept zur gezielten und talentgerechten Förderung der Teilhabe an Bildung für Kinder, Heranwachsende und Erwachsene mit den unterschiedlichsten Förderbedarfen entwickelt werden.

 

  • Ein qualitativ hochwertiges und umfassendes Kinderbetreuungsangebot!

Wir wollen ein hochwertiges und ausreichendes Angebot für Unter- und Über-Dreijährige in unserer Stadt verwirklichen, das den Kindern individuelle Förderung ermöglicht. Berufstätige Eltern müssen stets die Möglichkeit haben, diese Angebote flexibel wahrzunehmen. 

 

  • Inklusive Förderung muss bereits im Kindergarten anfangen!

Wir setzen uns insbesondere für wohnortnahe Kindertageseinrichtungen mit kleinen Gruppen mit maximal fünf Kindern mit und zehn Kindern ohne Behinderung ein. Außerdem brauchen wir KiTas mit speziellen Förderangeboten und der Spezialisierung auf bestimmte Schwerpunkten (z.B. Sprach- oder Bewegungsförderung) und heil- und sonderpädagogischen Ansätze. 

 

  • Schulen auf gemeinsames Lernen vorbereiten! 

Für uns sind Kindeswohl und Elternwille entscheidend. Wir wollen unsere Schulen baulich und fachlich auf die Inklusion von Kindern mit Behinderungen vorbereiten und immer mehr Kinder mit Behinderungen in die Regelschulen aufnehmen. Um Inklusion verantwortungsvoll umzusetzen, muss das Land die Entwicklung über einen abgestuften Inklusionsplan aktiv steuern. Wir Liberale erkennen aber auch, dass auch in Zukunft ein Förderschulangebot bestehen bleiben muss. 

 

  • Ein vielfältiges Schulangebot statt Einheitsbeschulung!

Unsere Kinder sind alle unterschiedlich und haben die unterschiedlichsten Talente auf der einen und Förderbedarfe auf der anderen Seite. Im Rahmen einer Einheitsbeschulung würden viele Kinder auf der Strecke bleiben. Deshalb streiten wir Liberale für eine möglichst vielfältiges Schulangebot, zu dem auch weiterhin Real-, aber auch Sekundarschulen gehören sollen. 

 

  • Den Ausbau des Ganztagsschulangebots!

Die sinkenden Schülerzahlen bieten die Chance, kleinere Klassen in besser ausgestatteten Schulen unterrichten zu können und zugleich das Ganztagsschulangebot auszubauen. Auch hier gilt, dass jedes Kind dieses Angebot jederzeit flexibel in Anspruch nehmen kann. 

 

DAS braucht Hagen! Hagen braucht die FDP.


Gemeinsamkeit! – DAS braucht Hagen!

Vielfalt macht unsere Gesellschaft reich. Jeder ist uns willkommen, der unsere freiheitlich-demokratischen Grundwerte achtet und annimmt. Wir Liberale fragen Menschen nicht, woher sie, ihre Eltern oder Großeltern kommen, sondern was sie zu leisten bereit sind. Integration bedeutet für uns keinesfalls die Aufgabe oder Verleugnung der eigenen kulturellen Identität.

Integration ist eine Aufgabe, die nur gemeinsam von allen Beteiligten gelöst werden kann. 

Wir wollen in unserer Stadt kein Leben im Nebeneinander der Parallelgesellschaften. Wir wollen das Miteinander der Kulturen unabhängig von Alter, Glauben, Geschlecht, Nationalität und Herkunft! Die Basis ist das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Der FDP ist es ein echtes Anliegen, eine Identifikation aller Hagener mit ihrer Stadt zu schaffen.

Hierzu müssen wir den Zugang zum Arbeitsmarkt für Menschen mit Migrationshintergrund erleichtern. Wir müssen die Wohn- und Lebensqualität in den Stadtteilen mit  höheren Anteilen an Menschen mit Migrationshintergrund verbessern und gemeinsame Aktivitäten fördern.

 

Wir fordern:

 

  • Eine gezielte Sprachförderung für Menschen mit Migrationshintergrund!

Wer am gesellschaftlichen Leben teilhaben will, muss Deutsch sprechen und lesen können. Die Sprachförderung muss im Kindergarten anfangen. Aber auch Jugendlicheund Erwachsene müssen durch entsprechende Angebote angehalten werden unsere Sprach zu lernen. Nur so kann Integration gelingen.

 

  • Die Vermittlung freiheitlich-demokratischer Grundwerte!

Die Vermittlung unserer freiheitlich-demokratischen Grundwerte, entsprechend dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, ist Voraussetzung für ein gemeinschaftliches Miteinander. Nur wer das Grundgesetz anerkennt, kann sich auch in unserer Gesellschaft integrieren.

 

  • Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern!

In unserer Stadt gibt es hoch qualifizierte und leistungsbereite Menschen mit Migrationshintergrund. Bundesanstalt für Arbeit, Jobcenter und die Stadt Hagen sollen gemeinsam mit Hagener Unternehmern (mit und ohne Migrationshintergrund) ein Konzept erarbeiten, um noch bestehende Vorbehalte gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund abzubauen und Bewerber gezielt zu fördern. 

 

  • Parallelgesellschaften nicht hinnehmen!

Wir wollen Menschen mit Migrationshintergrund nicht in einzelnen Stadtteilen isolieren, sondern ein echtes Miteinander schaffen. Wir brauchen ein klares Konzept zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität in einigen Stadtteilen. Bürger, Wohnungsbaugesellschaften und Stadt, aber auch private Hauseigentümer müssen gemeinsam handeln.

 

  • Gemeinsamkeit fördern!

Wir wünschen uns eine echte Identifikation aller Hagener mit ihrer Stadt. Deshalb wollen wir gemeinsame Aktivitäten innerhalb und außerhalb der Stadtteile weiter fördern und insbesondere gemeinschaftliche Kulturangebote und -projekte vorantreiben.  

 

DAS braucht Hagen! Hagen braucht die FDP.  


Erhalt der Vielfalt in Kultur und Sport! – DAS braucht Hagen!

Unsere Kultur- und Sportangebote sind wesentlicher Bestandteil der Attraktivität unserer Stadt und ihre Förderung damit für uns Liberale eine kommunale Pflicht. Kultur bedeutet Lebensfreude und Miteinander. Wer sich für Kultur und Sport einsetzt, muss sich nicht verteidigen! </>

Unser bestehendes Kultur- und Sportangebot muss in seiner Vielfalt weitestgehend erhalten bleiben. Theater und Orchester gehören für uns genauso dazu wie die verschiedenen Kulturzentren, die Museen und die Sporteinrichtungen. Im Sportbereich gilt es, den ehrenamtlichen Breitensport weiterhin zu fördern. Nachdem bereits eine finanzielle Beteiligung der Vereine an der Unterhaltung und den Kosten unserer Sporteinrichtungen beschlossen ist, muss nun Schluss mit einer weiteren Belastung sein. 

Das Theater braucht eine Perspektive. Die vor den letzten Landtagswahlen versprochenen Millionen von Rot-Grün für das Theater haben sich in Luft aufgelöst. Sechs  Jahre Diskussion um den Fortbestand des Theaters sind genug. Die beschlossene Umwandlung des Theaters in eine gGmbH ist der erste überlebensnotwendige Schritt. Eine Neuausrichtung des Theaters, die sich klar an den Ansprüchen der Zuschauer orientiert, ist unumgänglich. Hierbei muss der Blick auch über die Stadtgrenzen Hagens hinaus gehen und ein attraktives Angebot für die Region geschaffen werden.  

 

Wir fordern:

 

  • Die kulturelle Vielfalt erhalten!

Kultur steigert die Attraktivität der Stadt  und ist ein Standortfaktor für Unternehmen. Deshalb muss die kulturelle Vielfalt in Hagen erhalten bleiben.

 

  • Unser Theater muss sich neu ausrichten!

Das Theater muss sich neu ausrichten. Eine Anpassung an den Geschmack des Publikums ist unumgänglich. Unser Theater muss aber auch in der Region attraktive Veranstaltungen anbieten, um Interesse für das Theater Hagen zu wecken. Damit dies gelingt, ist eine Abo-Politik zu entwickeln, die zusätzliche Freiräume schafft. Außerdem wollen wir die Talentförderung unseres Theaters stärken und hierbei die Region, Schulen und Hochschulen einbeziehen. 

 

  • Die Theater gGmbH braucht Planungssicherheit!

Ohne Planungssicherheit kann sich unser Theater auch nicht zukunftsfähig aufstellen. Deshalb muss das Theater für die nächsten fünf Jahre einen festen Zuschuss mit variablem  Personalkostenanteil erhalten.

 

  • Keine weiteren Belastungen für den Breitensport!

Wir dürfen den ehrenamtlichen Breitensport in Hagen nicht finanziell ausbluten lassen. Stattdessen müssen wir seine gesellschaftliche und integrative Bedeutung würdigen. Wir werden über die bisher beschlossenen Maßnahmen hinaus keine weiteren finanziellen Belastungen des Hagener Sports mittragen. Wir wollen leistungsfähige und starke Vereine erhalten!

 

DAS braucht Hagen! Hagen braucht die FDP.